Kometen  

Eigene Beobachtung

Größere Version
Anblick eines hellen Kometen unter dunklem Himmel.

Wann:Von Zeit zu Zeit, wenn hellere Kometen (wieder-) entdeckt wurden.

Wo:Professionelle Bahnberechnungen und Aufsuchkarten benutzen.

Wie: Helle Kometen bieten mit bloßem Auge den besten Anblick. Mit einem Fernglas kann man den Kopf und Schweif besser erkennen. Teleskope haben ein zu kleines Feld, sie zeigen nur Details. Ein dunkler Himmel weitab von Städten ist wichtig.

Neben den Planeten wird das Sonnensystem noch von zahlreichen weiteren Körpern bevölkert. Kometen sind eine Kategorie der Kleinkörper unseres Sonnensystems. Es gibt mehrere tausend von ihnen, sie treten aber nur in Erscheinung, wenn sie auf ihrer sehr lang gezogenen Bahn nahe an die Sonne kommen.

Erst diesseits der Marsbahn entwickeln sie einen Schweif, der aus dem Kometenkern entwichenes Gas und Staub enthält. Nur wenige Kometen kehren regelmäßig wieder wie der Halleysche Komet, der 76 Jahre für einen Umlauf um die Sonne braucht und uns erst 2062 wieder besuchen wird.

Helle Kometen, wie 1997 Hyakutake und 1998 Hale-Bopp, sind selten – im Mittel tritt nur ein Mal im Jahrzehnt solch ein heller Schweifstern auf. Es gibt jedoch immer wieder weniger spektakuläre Kometen. Die meisten tauchen unvorhergesagt aus den Außenbezirken des Sonnensystems auf und verschwinden nach ein paar Wochen wieder. Früher zählten auch Hobby-Astronomen zu den Entdeckern, heute werden die meisten Kometen jedoch von automatischen Suchstationen gefunden.

 
Die Inhalte dieser Seite, auch einzelne Passagen und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Diese dürfen nicht auf andere Internetseiten kopiert, auf Datenträgern verbreitet, in ausgedruckter Form weitergegeben oder öffentlich vorgeführt werden. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes.