Mars  

Eigene Beobachtung

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Mars im Fernrohr bei 50×.

Wann: Frühjahr 2012, Frühjahr 2014.

Wo: Um Mitternacht Richtung Süden, im Sternbild Löwe (2012) und bzw. Jungfrau (2014).

Wie: Mit bloßem Auge auffälliger orangeroter »Stern«, im Fernglas ebenso, im kleinen Teleskop erst ab 50- bis 100-facher Vergrößerung flächig, am ehesten sind noch die Polkappen zu sehen. Dunkle und helle Markierungen im Teleskop einer Volkssternwarte.

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Die äußeren Planeten sind zum Zeitpunkt der Opposition am besten zu sehen. Zur Konjunktion sind sie dagegen unsichtbar.

Mars ist unser äußerer Nachbarplanet. Die Erde überholt ihn auf ihrer Bahn um die Sonne daher innen. Am nächsten kommt uns Mars deshalb dann, wenn er der Sonne genau gegenübersteht. Diese Stellung, wenn die Erde zwischen Planet und Sonne steht, nennt man Opposition. Mars strahlt dann um Mitternacht im Süden am Sternhimmel.

Hat die Erde Mars jedoch hinter sich gelassen, wird die Entfernung immer größer, bis sich beide Planeten auf gegenüber liegenden Seiten der Sonne befinden. Dann ist die Konjunktion eingetreten, und Mars ist unsichtbar, da er von der Sonne überstrahlt wird. Etwa zwei Jahre dauert es von einer Opposition zur nächsten. Dazwischen ist Mars für längere Zeit unsichtbar.

Mars ist etwa halb so groß wie unser Planet und war lange Zeit das erste Ziel für das Studium einer anderen Welt. Der Planet mit seiner roten Farbe ist seit alters her in vielen Kulturen das Symbol für Krieg und Verwüstung, er trägt wie die anderen Planeten den Namen des entsprechenden römischen Gottes. Moderne Sonden, die auf dem Planeten gelandet sind, haben uns einen rötlichen Wüstenplanet gezeigt. Die charakteristische Farbe rührt von Eisenoxidverbindungen (Rost) seines Bodens her.

 
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