Saturn  

Eigene Beobachtung

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Saturn im Fernrohr bei 80×.

Wann: : jeweils im Frühjahr 2011, 2012, 2013, 2014, 2015.

Wo: Um Mitternacht Richtung Süden im Sternbild Jungfrau (2011, 2012) und Waage (2013 bis 2015).

Wie: Mit bloßem Auge gelblicher »Stern«, deutlich schwächer als Jupiter, im Fernglas ovale Form. Im kleinen Teleskop bei 30-facher Vergrößerung ist der Ring und der hellste Mond Titan zu sehen. Dreidimensionaler Ringeindruck im größeren Teleskop einer Volkssternwarte.

Saturn ist der zweitgrößte Planet des Sonnensystems, aber etwa doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Jupiter. Das Licht benötigt bereits etwa eine Stunde, um uns zu erreichen. Wie bei Jupiter gibt es keine feste Oberfläche, es handelt sich um einen riesigen Gasball.

Saturn ist in der Äquatorebene von einem Ring umgeben, der 300000km groß, aber nur 20km dick ist. In Wahrheit handelt es sich nicht um ein zusammenhängendes Gebilde, sondern um unzählige Eisbrocken. Durch die Neigung der Saturnachse ändert sich der Anblick der Ringe von der Erde aus, manchmal sind sie sehr gut, manchmal kaum zu sehen. Derzeit sehen wir auf die Nordseite der Ringe, die sich bis 2017 maximal öffnen. Danach werden sie wieder schmaler und werden 2025 unsichtbar sein.

Auch der Saturn hat sehr viele Monde, mehr als 60 sind zurzeit bekannt. Der größte von ihnen, Titan, ist größer als der Planet Merkur und besitzt eine Atmosphäre.

 
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